Sei du in meinem Leben

»Der Mond wurde Verstand
und trat in das Herz ein.«

Aitareya Upanishad

»Der Mond ist das Symbol von Werden und Vergehen, da er beständig seine Gestalt verändert. Beim Mond geht es um Innerlichkeit und Empfäng­lichkeit. Der Mond zeigt, was uns prägt und beeinflusst. Unsere Wünsche, Bedürfnisse und emotionalen Begegnungen werden durch die Stellung des Mondes angezeigt. Der Mond sucht Verbundenheit, Geborgenheit und Schutz. Er symbolisiert nicht nur die Mutter, sondern auch unser Zuhause, den Ort, an dem wir ganz wir selbst sein können, mit allen Licht- und Schattenseiten.«

Quelle:
wiki.yoga-vidya.de: Mond: Astrologische Deutung

»Steht Sonne symbolisch für das Ewige, Unwandelbare, Ferne und Unnahbare, so der Mond für Instinktnähe und rhythmischen Wechsel und Wandel, dem alle Kreatur unterworfen ist. Mond ist Yin. Seine Zuordnung zum Großen Weiblichen (welches das Kindliche mit einschließt) ist die symbolisch geläufigste, aber symbolgeschichtlich nicht die einzig mögliche. [...]

Für die tiefenpsychologische sowie astrologische Interpretation ist von Bedeutung, dass der Mond kein eigenes Licht hat und in gebundener Rotation um die Erde kreist (wir sehen immer dieselbe Seite). Damit steht Mond für eine reaktive, körper- und vergangenheitsverhaftete Bindekraft, für unbewusste, instinktive, für kindliche und lebensgeschichtlich "alte" Verhaftungen, Gefühlsbindungen, Stimmungsabhängigkeiten, "Launen" (von lat. luna), seelische Schwankungen, die zugleich auch die Elastizität der Seele ausmachen.«

Quelle:
symbolonline.de: Mond

»Wie bin ich solchen Friedens
Seit lange nicht gewohnt!
Sei du in meinem Leben
Der liebevolle Mond!«

Theodor Storm
Auszug aus dem Gedicht "Mondlicht"

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Ereignis: Totale Mondfinsternis
Aufnahmedatum: 27. Juli 2018
Location: Aaseewiesen am Planetarium Münster
abseits des Trubels der lokalen Großveranstaltung
Geodaten: 51.950564, 7.593487
Kamera: Sony RX10 III
Genutzte Features: Mehrbild-Rauschminderung
Touchless Shutter App

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